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Schöffengericht

Die neue Stadt Euskirchen
wurde bald nach 1302
Sitz des Schöffengerichts.

Vorsitzender des Gerichts
war der Schultheiß.

Er war ein Beamter des Landesherrn.

Dazu kamen die Schöffen.
Das waren Bürger der Stadt,
die vom Landesherrn auf Lebenszeit
ernannt wurden.       

   

Das Schöffengericht war zuständig für Kriminalfälle und Streitigkeiten, die sich in der Stadt ereignet hatten.

Hatte ein Mann auf dem Markt betrogen, musste er vor das Schöffengericht.
Hielten die Schöffen ihn für schuldig, wurde er an den Pranger gestellt.
Dann konnten alle Marktbesucher den Übeltäter sehen und ihn verspotten.

Hier siehst du das älteste Schöffensiegel der Stadt Euskirchen von 1347. 
Es zeigt einen Teil der Stadtmauer
mit Zinnen und zwei Türmen als Zeichen für das Befestigungsrecht.
Rechts und links davon sieht man
je einen Wappenschild mit einem Löwen.
Diesen Pranger mit Halseisen und Kette kann man heute noch sehen.
Er steht in Münstereifel vor dem Rathaus.
Das Bild stammt aus dem Heimatbuch für Kinder im Kreis Euskirchen , Band 2.
Dort findest du auch die Geschichte vom "Markttag in Münstereifel".

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