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Befreiung von Diensten

Die Bauern in den Dörfern mussten ihrem Landesherrn
verschiedene festgelegte Dienste leisten.

Zum Beispiel mussten sie bei gutem Wetter
zuerst die Ernte für den Landesherrn einfahren
und durften erst danach
ihre eigenen Felder abernten.

Auf dem Bild sieht man einen Bauern,
der das Korn schneidet, 
eine Frau, die die Ähren einsammelt, 
und den Landesherrn auf dem Pferd.

Sie mussten ihre Geräte, ihre Wagen,
ihre Zugtiere und ihre Arbeitskraft 
eine gewisse Zeit zur Verfügung stellen 
und bekamen keinen Lohn dafür. 

Du siehst auf dem Bild einen Bauern, 
der mit einem Ochsengespann Holz fährt.

Von diesen Diensten wurden die Bürger der Stadt Euskirchen 1302 befreit.

Als Entgelt für diese Freiheit musste von nun an die Stadt
in jedem Jahr am Martinstag 40 Mark bezahlen.

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